founders-magazin.de | Wie Alexander Reinhardt mit Bitcoin & Co. ein Vermögen gemacht hat

Alexander Reinhardt: Der mit Kryptowährungen tanzt

„Ich bin Risikokapitalgeber, Ökonom, Experte für Krypto-Technologie und Geschäftsentwicklung“, zählt Alexander Reinhardt auf, wenn man ihn seinen Geschäften befragt. Wie wird aus einem russlanddeutschen Jugendlichen ein Überflieger? Manche Erfahrungen sind äußerlich unsichtbar, während sie im Inneren das Weltbild umkrempeln. Noch gar nicht lange in Deutschland lernte er die erste wichtige Lektion, als seine Schulversetzung daran hing, mit nur vier Wochen Vorbereitungszeit Prüfungen in acht Fächern an seiner Schule zu bestehen. Er legte sich ins Zeug und schaffte sie, entgegen aller Prognosen der Lehrerseite. „Ich habe mich durchgekämpft! Ich habe mir in den schwierigen Fächern Mühe gegeben. Ich habe gelernt nicht aufzugeben und einfach weitergemacht.“ Er beendete die Oberstufe des Gymnasiums und wurde in die Wirtschaftsabteilung der legendären Humbolt Universität aufgenommen. 

 „Es war weitgehend ein Sieg über mich selbst“, meint er. Nachdrücklich betont er: „Verschwende nie eine Sekunde, gehe weiter, tue alles was du tun musst und tue es jetzt. Und das ist die beste Denkweise, die es geben kann, besonders für ein ernsthaftes Business.“ 

Dabei musste er am Anfang seiner Karriere einige harte Rückschläge einstecken. Er hatte Geschäfte, Startups, probierte vieles aus. Zwei Unternehmen liefen gut, obwohl er eines von ihnen verlor, weil er von seinen Freunden im Stich im Stich gelassen wurde. „Wir haben unser Geschäft verloren und sind alle getrennte Wege gegangen. Wir alle haben Geld und Zeit verloren, aber glücklicherweise nicht unsere Kunden, was mir geholfen hat, meinen guten Ruf zu bewahren.“ 

Er hatte ein Händchen dafür, Geschäftspläne zu entwerfen, von denen der erste schon während seiner Studienzeit realisiert wurde. Mit den Geschäftsplänen bekam er von Unternehmern Geld für das Development und erarbeitete sich so einen Namen in der Businesswelt, noch bevor er mit der Kryptoindustrie in Berührung kam. 

Wie geht man Krypto-Investitionen an? 

Als Kryptoinvestor ist Alexander Reinhardt gründlich bei der Auswahl seiner Investitionsprojekte. Zuallererst vertraut er auf die Informationen über die Mission eines Projekts. Nur wenn dessen Ziele mit seiner eigenen Vision übereinstimmen und es Möglichkeiten bietet, wie man komplexe Kryptotechnologien für den durchschnittlich versierten Menschen zugänglich machen kann, werden sie für ihn interessant.  

Erst im zweiten Schritt sieht sich Reinhardt die potenzielle Rentabilität an und bewertet die Payback-Parameter Periode und Betrag. Zum Dritten holt er dafür Informationen über die Leute ein, die an der Projektvorbereitung beteiligt sind, da selbst die vielversprechendste Vision nicht ohne ein gutes Team realisiert werden kann. Nur wenn alle drei Punkte eine geordnete Einheit bilden, kommt eine Investition oder der Kauf infrage. Er hat bereits eine Reihe von Startups in sein Ökosystem aufgenommen, was zu einer Win-Win-Situation führt, da es Reinhardts Team hilft, die Möglichkeiten seines Projekts zu erweitern, während die Startups von den Erfahrungen und Ressourcen profitieren, ihre Ideen ausarbeiten und das Wachstum beschleunigen können. 

Außerdem ist da noch sein besonderes Herzensprojekt, das Label PLATINCOIN, eine riesige Gemeinschaft von Kryptofans aus über 100 Ländern. „Sie sind keine Ingenieure oder technischen Genies, aber wir helfen ihnen dabei, alles zu lernen und mit Kryptowährungen zu arbeiten“, erklärt er. Gerade ist ein riesiger Marktplatz auf im Aufbau, auf dem jeder Kryptowährungen benutzen kann, um alle möglichen Güter und Dienstleistungen zu kaufen und zu verkaufen. Der Vater der Plattform ist sich sicher, dass bald die ganze Welt Kryptowährungen nutzen wird und dieser Marktplatz einer der Pioniere ist, die dafür nötig sein werden.  

Außerdem sind da auch noch der ELVN-Krypto-Messenger und ein neues Krypto-Projekt ist in der Endphase der Entwicklung. „Ich sehe meine oberste Priorität darin, die Blockchain-Technologie und ihre Vorteile zu fördern. Weniger als 1 % der Menschen auf der Welt wissen wirklich, worum es geht und wie damit umzugehen ist.“ Der zweite Schritt besteht darin, eine Community und ein System zu schaffen, das die einfache Nutzung der neuen Technologie ermöglicht. Reinhardt möchte eine Infrastruktur in der Kryptowelt schaffen, auf die sich die Menschen aufgrund ihrer Erfahrung und ihres gewohnten Umgangs mit der Realwirtschaft beziehen und sie verstehen können. Der Großteil der Pläne soll im nächsten Jahr umgesetzt werden.   

Bei so viel beruflichen Engagement ist es wichtig, sich nicht vom Job auffressen zu lassen. „Was auch immer ich mache und wie hart ich auch arbeite, ich widme den Rest meiner Zeit meiner Familie. Ich kann sagen, dass diese immer in meinem Terminkalender ist, wie es gestern war und morgen auch sein wird.“ 

1) Wie sind Sie aufgewachsen? Was waren Ihre Jugendträume? 

Ich möchte hier jetzt kein Pathos schaffen, aber ich glaube, meine ganze Kindheit hat mich zu dem gemacht, was ich heute bin. Ich wurde in Russland in einer Familie von deutschen Exilanten geboren, also hatte ich definitiv keine besonderen „Geburtsprivilegien“. In den 80ern lebten wir in der Region Tjumen und ich hatte kaum Grund zu glauben, dass mein Leben eine besondere Wendung nehmen würde. Und dann beschlossen meine Eltern nach Deutschland zu ziehen. Ich war damals 15 und diese Entscheidung hat mein Leben komplett verändert. 

Es waren meine Erfahrungen in Deutschland, die das Schlüsselprinzip meines Lebens formten – niemals kampflos aufzugeben. Ich konnte zwar Deutsch, aber es entsprach nicht dem in Deutschland tatsächlich gesprochenen Deutsch – niemand hat mich verstanden. Als wir dort ankamen, war ich von jeglicher Kommunikation abgeschnitten und kam in der Schule nicht zurecht, was wiederum meine Zukunft ernsthaft bedrohte. Es war auch schwierig, weil ich, obwohl ich immer noch ein Kind war, auf mich allein gestellt war – meine Eltern waren genauso verloren wie ich! 

Was habe ich also getan? Ich habe mich durchgekämpft! Ich habe mir in den schwierigen Fächern Mühe gegeben. Ich habe gelernt nicht aufzugeben und einfach weitergemacht. Test für Test, Prüfung für Prüfung konnte ich bestehen. Ich beendete die Oberstufe (Gymnasium) und wurde in die Wirtschaftsabteilung der legendären Humbolt Universität aufgenommen. 

Wenn ich jetzt so zurückblicke, verstehe ich, dass diese Kindheit und Jugend für mich richtig war und wenn es diese schwierigen Zeiten in meiner Jugend nicht gegeben hätte, wäre ich heute nicht so, wie ich bin. Verschwende nie eine Sekunde, gehe weiter, tue alles was du tun musst und tue es jetzt – das hat mich diese Zeit meines Lebens gelehrt. Und das ist die beste Denkweise, die es geben kann, besonders für ein ernsthaftes Business. 

Wovon ich geträumt habe? Von allen möglichen Dingen. In meinen jungen Jahren – davon, den Weltraum zu erobern. Als ich langsam erwachsen wurde, legten sich meine Ambitionen etwas und als ich mich als junger Mann der Realität stellen musste, war ich zufrieden damit, die Welt zu erobern.

2) Wie hat sich Ihre Karriere entwickelt? 

Wenn ich jetzt sage, dass es einfach war, dann wäre das nicht wahr – meine Karriere war anfangs ziemlich durchmischt. „Veni, vidi, vici“ war nie mein Fall. Aber wie gesagt, nach dem ersten gescheiterten Versuch aufzugeben, das liegt mir nicht. Ich bin ein paar Mal hart gefallen, aber am Ende des Tages kommt es nicht darauf an, wie oft man gefallen ist, sondern wie oft man wieder aufsteht und weiter geht. 

Ich hatte Geschäfte, ich hatte Startups, ich habe so viele verschiedene Dinge ausprobiert. Zwei Unternehmen sind gut gelaufen, obwohl ich eines von ihnen verloren habe, weil mich meine Freunde im Stich gelassen haben. Jetzt würde ich ihnen die Hand schütteln und ihnen alles Gute wünschen, aber damals war es ein harter Schlag. 

Ich bin jetzt Risikokapitalgeber, Ökonom, Experte für Krypto-Technologie und Geschäftsentwicklung. Ich war immer gut darin, Geschäftspläne zu entwerfen – das ist es, womit ich angefangen habe – und ich habe in meiner Karriere viele davon entwickelt, wenn man bedenkt, dass der erste Entwurf bereits während meiner Studienzeit realisiert wurde. Mit den Geschäftsplänen schaffte ich es, von Unternehmern Geld für´s Development zu bekommen und ich wurde zehn Mal besser bezahlt, als es mein Universitätsstipendium hergab. Im Laufe der Zeit verbreiteten sich Informationen über mich auf natürliche Weise weiter und ich verdiente die ersten beeindruckenden Honorare noch bevor ich in die Kryptoindustrie kam. >> weiterlesen

Quellen: platincoinsite.blog / blockchain-plan.com / founders-magazin.de

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